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Die Singhalesen nennen ihre ehemalige Hauptstadt nicht Kandy, sondern Maha Nuwara, Große Stadt, obwohl es größere Städte in Sri Lanka gibt. Und keinem Besucher wird der Stolz entgehen, mit dem die Sri-
Der Name Kandy kommt von Kanda Uda Pasrata, dem fünf Bezirke umfassenden ehemaligen Königreich im Bergland. Will man Kandys Größe in Geschichte und Gegenwart verstehen, muss man die alte Königsstadt im Zusammenhang mit ihrem
Herrschaftsbereich im Bergland sehen, der — trotz jahrhundertelanger kolonialer Machtausübung durch Portugiesen, Holländer und Briten an den Küsten — hier bis in das 19. Jh. kaum beeinflusst überdauern konnte.
Der Stadtkern selbst ist von den Königen bedeutungsvoll und wohl bedacht angelegt worden, und zwar nicht als Handels-
Die Lage
Kandy liegt in einer Höhe von knapp 500m umgeben von Hügeln im Kandy-
Im Vordergrund blühen die schönsten Tropenblumen, aus dem Tal klingen die hellen Glocken verschiedener Klöster herauf, manchmal hört man den Singsang der Mönche bis zum Castle Hill hinauf, einem beliebten Aussichtspunkt über der heiligen Stadt.
Kandy ist eine Großstadt, und zugleich immer noch eine der schönsten Städte der Insel, eine der schönsten in Asien
Ganz ohne Zweifel ist Kandy auch der am meisten verehrte Ort in Sri Lanka.
Kandy hat einen schönen botanischen Garten, am Mehaweli, wo sehr viele fliegende Hunde zu sehen sind.
Kandy Lake
Geschichte
Kandy war die Hauptstadt des letzten singhalesischen Königreiches, das sich gegen zahlreiche Eroberungsversuche der Kolonialmächte behaupten konnte, bis es 1815 von den Briten erobert wurde.
Auch seine Bedeutung für das Geschichts-
europäischen Eindringlinge aus.
Der Besuch des Zahntempels ist sehr zu empfehlen
Der Zahntempel
Königspalast und Zahntempel (Dalada Maligawa) liegen am Rand des bewaldeten Senkadagala-
Der Hort für die Zahnreliquie ist das kleine zweistöckige Gebäude aus dem 18. Jh., das 1988. mit einer glänzenden Dachkonstruktion aus goldenen Ziegeln versehen wurde. Im Obergeschoss wird Buddhas linker oberer Eckzahn aufbewahrt,
eingeschlossen in sieben dagobaförmige Behälter aus Gold. Den äußeren bekränzen kostbare Gehänge, Geschenke an den Tempel.
Zu den Poya-
die dem Tempel eine größere Summe spenden, direkt vor den mit Jasminblüten übersäten Altartisch treten.
Alle übrigen Besucher sehen den gut einen halben Meter hohen äußeren Reliquienbehälter aus einigen Metern
Entfernung durch ein Türchen im ersten Stock. Die Schlange der Wartenden zieht sich oft über beide Geschosse bis in die untere Halle, wo Musikanten mit dumpfem Trommelwirbel und schrillen Flötentönen die Zeremonie ankündigen.
Im angrenzenden dreistöckigen Neubau Alut Maligawa sieht man u.a. den großen Schreinsaal und das Sri Dalada Museum mit kostbaren Weihegegenständen und Gaben an den Tempel.