Sonne, palmenumsäumten Traumstrände, Kultur und Geschichte, Paradies im Indischen Ozean

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Colombo

 
 

Das dröhnende Chaos: die Hauptstadt Colombo
Anfang einer Ceylon-Reise steht für gewöhnlich eine Enttäuschung. Sie trägt den klingenden Namen Colombo — und ist die wenig anziehende Hauptstadt dieses an Attraktionen so reichen Landes. Ein hektisches, dampfendes Chaos aus Orient und Okzident, aus Tradition und Moderne, aus Glanz und Elend. Ein graues Meer aus Beton, Wellblech und Palmstroh, überragt von gläsernen Hoteltürmen, überstrahlt von prachtvollen Residenzen im englischen Kolonialstil. Katholische Missionskirchen, buddhistische Klöster, islamische Moscheen zwischen Basaren, Slums und Supermärkten; Hunderttausende von Menschen aller Hautfarben und dazu jede Menge knatterndes, dröhnendes, hupendes Blech.
Das nervenzerfetzende Getümmel der Innenstadt setzt sich auf der Galle Road nach Süden fort: ein 15-Kilometer-Slalom um Lastwagen, Ochsenkarren, mobile Küchen, Radfahrer und Passanten. Hat man auch dies unbeschadet überstanden, heißt es erst einmal anhalten und tief durchatmen.
Shoppen

Colombo ist zwar kein Shoppingparadies wie Bangkok, Singapur oder Hongkong. Aber in der Pettah finden Besucher mit dem richtigen Stöberblick viele exotische Souvenirs. Wer dort auch  Gold und  Edelsteine kaufen will, sollte kenntnisreiche Berater dabei haben. Eine seriöse Adresse für glitzernde Mitbringsel ist die staatliche Edelsteinbörse  State Gem Corporation (310, Galle Road). Kunsthandwerk,  Batik und  Tee in origineller Verpackung findet man bei Laksala (York Street), einer staatlichen Verkaufsstelle für landestypische Produkte. Dort sind die Preise fest, sonst muss man überall handeln. Besonders ausdauernd in den Shops der Pettah.
Ausgehen

Colombo hat mehr zu bieten, als viele Besucher denken und manche Reiseführer versprechen- aber nicht am Abend. Zwar können sich tanzlustige Hotelgäste in den Diskos der Luxusgerbergen austoben, aber ein Nachtleben, das diesen Namen verdient, existiert nicht. Wer den Mittelstand von Colombo beim Freizeitvergnügen treffen will, sollte am Samstag- oder Sonntagnachmittag auf den großen Platz Galle Face Green gehen. Dort spaziert jung und alt, lässt Drachen steigen, gönnt sich ein Eis (für Touristen mit Vorsicht zu genießen )oder andere Süßigkeiten und schaut den vielen Kleinkünstlern zu (Vorsicht vor Taschendieben)
Strände

Colombo ist kein Badeziel. Die Strände beginnen nördlich bei Negombo und südlich in Mount Lavinia.



Museen
Das National Museum präsentiert eine Sammlung von Antiquitäten und Kunstgegenständen aus klassischer und moderner Zeit, eine volkskundliche Sammlung mit sehr schönen, traditionellen Masken sowie naturgeschichtliche Exponate (Sir Marcus Ferando Mawatha, So- Do 9-17 Uhr). Im kleinen Dutch Period Museum sind Ausstellungsstücke aus der holländischen Zeit zu sehen (1658-1796; Prince Street, Sa- Do 9-17 Uhr).
Feste

Zwei Höhepunkte ragen aus dem Festkalender derHauptstadt heraus. Besonders interessant ist dabei die Navam Maha Perahera, ein farbprächtiger nächtlicher Umzug mit über 150 Elefanten; er findet zum Februar- Vollmond statt. Am Mai- Vollmond wird das Wesak- Fest gefeiert: ein heiteres Spektakel, das an Buddhas Geburt, Erleuchtung und Tod erinnern soll.

  
    


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