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Diese Art wird auch als Zierpflanze verwendet, aber sehr wichtig ist sie als vielseitige Heilpflanze.
Aloe vera (INCI: Aloe barbadensis) ist eine Pflanze der trockenen, heißen Gebiete. Der Saft des Marks ist seit mehr als 1000 Jahren fur seine heilende Wirkung bekannt. Aloe-
Das Gel eignet sich fur alle Kosmetikbereiche vom Waschen bis zum Pflegen und fur alle Altersgruppen

Die echte Aloe
Die starke abführende Wirkung des aus dem Blattharz gewonnenen Aloin ist seit langer Zeit bekannt. Als Inhaltsstoffe zu erwähnen sind neben Aloin: Barbaloin, Isobarbaloin, Anthracen, Anthranol, Chrysophansäure, Zimtsäure und deren Ester. Als Frischblatt kann die ganze Blatthaut mit dem inneren Gel verwertet werden. Da eine maschinelle Verarbeitung nur in sehr aufwändiger Technik den Bitterstoff Aloin herausfiltern kann, wird generell für medizinische, kosmetische Zwecke und als Nahrungsergänzung nur das Blattinnere (Gel bzw. der Saft) der Pflanze verwendet, in seltenen Fällen die ganze Blatthaut.
Einer der Hauptwirkstoffe ist das Acemannan, ein langkettiges Polysaccharid. Diese Substanz aktiviert in In-
Daneben enthält die Aloe vera Mineralstoffe (Calcium, Magnesium, Zink, Selen u. a.), Vitamine, Aminosäuren und sekundäre Pflanzenstoffe (Flavonoide). Insgesamt sind derzeit ca. 300 verschiedene Inhaltsstoffe bekannt.
Nachfolgend sind die Anwendungsgebiete genannt, die derzeit für Aloe-
Äußerliche Anwendung: bei Abszessen, Akne, Fußpilz, Neurodermitis, Herpes, schlecht heilende Wunden, Prellungen (Blaue Flecken), Ekzemen, Schuppen, Haarausfall. Zur Linderung von kleinen Verbrennungen (z. B. Sonnenbrand) oder Neurodermitisbeschwerden dient Aloe vera als Hausmittel.
Dazu können einige Zentimeter eines Blattes abgeschnitten, die Kanten entfernt und das Blatt quer geteilt werden. Das Gel kann dann direkt auf die Haut aufgetragen oder wenn eine längere Einwirkung
erwünscht ist kann das Blatt dort mit einem Verband festgewickelt werden. Die Wirksamkeit von Aloe vera Linné bei äußerer (und innerer) Anwendung wird derzeit kontrovers diskutiert.
Schock: Tierexperimentelle Daten zeigen, dass ein polymeres Kohlenhydrat aus dem schleimigen Pflanzensaft bei dem durch starken Blutverlust bedingten Schock kreislaufstabilisierend und durch den Zeitgewinn sogar lebensrettend wirken könnte.
Immunmodulatorische Wirksamkeit: Zur Stärkung des Immunsystems bei Erkältung, aber auch bei AIDS und Krebs, werden Aloe-
Weiteres: Arthritis, Gicht, Ischias, Fibromyalgie, an der allein in Deutschland ca. 1 Mio Menschen leiden, Rheuma; Problemen des Magens, der Niere und der Bauchspeicheldrüse; Arteriosklerose und Angina Pectoris. Wirksamkeitsnachweise naturwissenschaftlichen Charakters für diese Anwendungsgebiete sind nicht bekannt.
Zahnmedizin: Aloe-
Nachstehend ist ein Herstellungsverfahren beschrieben: Wichtige Voraussetzung zur Nutzung des Gels war, dass der texanische Apotheker Bill C. Coates ein Verfahren zum Schälen der Blätter und zur Konservierung des Blattgels entwickelte. In einer Filettiermaschine wird noch heute das Blattmark schonend von der Blattrinde getrennt, so dass die abführenden Anthracenderivate an der Innenseite der Blattrinde das Gel nicht kontaminieren. Zur Stabilisierung wird in diesem Fall Vitamine C und E nach einem patentierten Verfahren zugegeben und in Edelstahltanks stabilisiert. Unter bestimmten Niedrigtemperaturen kommt es zu einer chemischen Reaktion, welche die Erhaltung der hitzeempfindlichen Wirkstoffe ermöglicht.
Nebenwirkungen
Es können Wechselwirkungen mit Hydro-
Wild wachsende Aloe-